Schwäbische Meisterschaft

Schwäbische Meisterschaft

Donau­wörth 04.–05.07.2026

Mit sie­ben offe­nen Schwä­bi­schen Titeln setzt Emi­lia Kothe neue Maß­stä­be in der Schwimm­ab­tei­lung des TSV Schwab­mün­chen. Zwei Titel erkämpf­te sie zusam­men mit der Staf­fel­mann­schaft und fünf Titel in Ein­zel­dis­zi­pli­nen. Einen wei­te­ren offe­nen Sieg über eine Ein­zel­dis­zi­plin füg­te Anna­le­na Diet­rich dem her­aus­ra­gen­den Ergeb­nis bei. 30 Gold­me­dail­len in den Jahr­gangs­wer­tun­gen und drei neue Alters­klas­sen­re­kor­de für den jun­gen Luis Dieß­ner kom­plet­tie­ren ein per­fek­tes Wett­kampf­wo­chen­en­de.

Die Damen­mann­schaft konn­te ihre Staf­fel­sie­ge des Vor­jah­res über 4 x 100 Meter Frei­stil und 4 x 100 Meter Lagen in beein­dru­cken­der Wei­se ver­tei­di­gen. Über 4 x 100 Meter Frei­stil star­te­te Anna­le­na Diet­rich, gefolgt von Chia­ra Schieß­ler und Fran­cis­ca Diet­rich. Hier lag die Mann­schaft schon klar vorn als die zur Zeit schnells­te Frei­stil­schwim­me­rin Schwa­bens als Schluss­schwim­me­rin den Sieg mit ins­ge­samt 14 Sekun­den mehr als deut­lich klar mach­te. Über die 4 x 100 Meter Lagen­staf­fel star­te­ten die sel­ben Damen. Hier ging es zunächst etwas knap­per zur Sache. Die jun­ge Chia­ra Schieß­ler star­te­te über 100 Meter Rücken und über­gab an Fran­cis­ca Diet­rich, die 100 Meter Brust zurück­leg­te. Auf rang drei lie­gend star­te­te Anna­le­na Diet­rich eine groß­ar­ti­ge Auf­hol­jagd über 100 Meter Schmet­ter­ling und über­gab etwa zeit­gleich mit der hart­nä­ckigs­ten Kon­kur­renz an Emi­lia Kothe, die selbst­ver­ständ­lich für 100 Meter Frei­stil zustän­dig war. Mit knapp fünf Sekun­den Vor­sprung schlug Kothe für die Mann­schaft schließ­lich als Ers­te an. Die Her­ren­mann­schaft been­de­ten die Staf­feln auf Rang fünf und sie­ben.

Emi­lia Kothe lehr­te der Kon­kur­renz in Schwa­ben die­ses Wochen­en­de über die Frei­stil­stre­cken das Fürch­ten. Alle vier Dis­zi­pli­nen, 50 Meter Frei­stil (neu­er Ver­eins­re­kord 0:27,28 Min.) 100 Meter Frei­stil (neu­er Ver­eins­re­kord 0:59,13 Min:), 200 Meter Frei­stil und 400 Meter Frei­stil gin­gen sou­ve­rän an die Frei­stil­künst­le­rin. Über 50 Meter Schmet­ter­ling über­rasch­te sie die Mit­strei­te­rin­nen mit einer wei­te­ren schnells­ten Zeit in Schwa­bens Kon­kur­renz. Über 100 Meter Schmet­ter­ling hol­te sie im Final­lauf noch einen zwei­ten Rang. Im Jahr­gang 2011 sieg­te sie wie selbst­ver­ständ­lich über jede Stre­cke.

Anna­le­na Diet­rich sicher­te sich den offe­nen schwä­bi­schen Titel über 200 Meter Schmet­ter­ling mit unglau­bi­chen sie­ben Sekun­den Vor­sprung vor der Zweit­plat­zier­ten. Im Final­lauf über 100 Meter Schmet­ter­ling stand sie als Dritt­plat­zier­te auf dem Sie­ger­po­dest. In der Junio­ren­wer­tung 2007/2008 been­de­te auch sie jeden Start mit einem Sieg.

Fran­cis­ca Diet­rich (Jahr­gang 2011) und Chia­ra Schieß­ler (Jahr­gang 2014) gehö­ren eben­falls zu Schwa­bens Top­schwim­me­rin­nen: Fran­cis­ca Diet­rich been­de­te die Ren­nen über 50 Meter Brust sen­sa­tio­nell als Vize­meis­te­rin, über 50 Meter und 100 Meter Frei­stil sowie 100 Meter Brust in der offe­nen Wer­tung schlug sie als vier­te an. Chia­ra Schieß­ler ver­pass­te über 200 Meter Brust als vier­te das Sie­ger­po­dest knapp, aller­dings mit bes­ten Zukunfts­aus­sich­ten, da sie gera­de mal zwölf Jah­re  alt ist.

Flei­ßig Jahr­gangs­ti­tel sam­mel­te Luis Dieß­ner (2016), der gan­ze neun­mal den Start­block bestieg und sie­ben­mal als Titel­ge­win­ner anschlug. Hier pul­ve­ri­sier­te er die bestehen­den schwä­bi­schen Alters­klas­sen­re­kor­de über 200 Meter Frei­stil (2:37,63 Min., 400 Meter Frei­stil (5:21,11 Min.) und 100 Meter Schmet­ter­ling (1:25,70 Min.). Chia­ra Schieß­ler (2014) sicher­te sich sechs schwä­bi­sche Titel, Nel­ly Söll­ner (2015) hol­te vier­mal Gold, Pau­li­ne Wan­ner (2010), Rebec­ca Schmid (2017) und Leo­nard Geer­mann (2010) stan­den jeweils ein­mal ganz oben auf dem Trepp­chen. Sil­ber und Bron­ze­me­dail­len durf­te Lena Dieß­ner (2013) in Emp­fang neh­men, Alex­an­der Ungar (2011) sicher­te sich Sil­ber, für Fer­di­nand Geer­mann (2012) und Paul Dieß­ner (2011) gab es Bron­ze. Knapp am Trepp­chen vor­bei schramm­te Lui­sa Kothe (2011), die sich aber damit trös­ten konn­te, dass sie nun auch eine Pflicht­zeit für die Baye­ri­schen Jahr­gangs­meis­ter­schaf­ten erreicht hat. Wei­te­rer hoff­nungs­vol­ler Nach­wuchs konn­te sich eben­falls erfolg­reich zei­gen: Juli­an Schmidt (2017), Remus Höß, Domi­nik Rei­ter (bei­de 2016) und Nora Neme­th (2012).