Auch in diesem Jahr stellten die DJM (Deutschen Jahrgangsmeisterschaften) wieder ein Magnet für alle Schwimmsportbegeisterten dar. Es gingen bei den fünftägigen Titelkämpfen in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark Berlin diesmal 1.489 Aktive in den Jahrgängen 2007 bis 2012 aus 304 Vereinen an den Start. Hier gibt es auch ein Stelldichein der erfahrensten Trainer Deutschlands, die sehr genau die Entwicklung der jungen Nachwuchssportler/innen beobachten.
Annalena Dietrich stellte sich der Konkurrenz am ersten Wettkampftag über die anspruchsvollen 200 Meter Schmetterling. Lediglich 15 Schmetterlingsschwimmerinnen im Jahrgang 2007 qualifizierten sich zur Teilnahme. Nach einem erfreulich couragierten Auftritt beendete sie schließlich ihr Rennen auf Rang 12 in der Zeit von 2:33,67 Min. Eine herausragende neue persönliche Bestzeit, die im Vergleich zur Zeit ihrer vorjährigen Deutschen Jahrgangsmeisterschaften um etwa neun Sekunden schneller war.
Emilia Kothe konnte im Jahrgang 2011 bei ihrer nunmehr zweiten Teilnahme insgesamt vier Qualifikationszeiten aufweisen. Bei den jüngeren Jahrgängen stehen noch etwas mehr Startplätze zur Verfügung. Ihre erste Disziplin, 100 Meter Freistil, absolvierte sie in der sehr starken Zeit von 1:01,33 Min. und belegte damit Rang 17. Über 50 Meter Schmetterling erreichte Emilia Kothe mit 0:31,49 Min. nicht ganz ihre persönliche Bestzeit und musste sich daher mit Rang 31 zufriedengeben. Sodann waren noch 200 Meter und 50 Meter Freistil zu bewältigen, Disziplinen die Emilia Kothe liegen. Über 200 Meter Freistil erreichte Sie in der Zeit von 2:17,32 Min. den 26. Platz und über 50 Meter Freistil in 0:28,65 Min. abschließend Rang 16, ihre beste Platzierung unter den maximal 35 startberechtigten und immerhin besten Schwimmerinnen Deutschlands.
Die mitgereiste CO-Trainerin Emilie Dobrindt zeigte sich sehr zufrieden mit ihren beiden Schützlingen. Ihr wurden unter anderem auch tiefere Einblicke in die Organisation des deutschen Schwimmverbandes sowie in die Arbeit der Landeskadertrainer gewährt, da sie in das bundesweite DSV Juniorteam berufen wurde. Auch das Projekt „Mental stark im Wasser“ wurde von der Sportwissenschaftlerin erfolgreich unterstützt und durchgeführt.



