744 Schwimmerinnen und Schwimmer waren bei den bayerischen Meisterschaften in Regensburg am Start. Mit vier Gold‑, vier Silber- und fünf Bronzemedaillen konnte der TSV Schwabmünchen eine lange nicht dagewesene Medaillenausbeute verzeichnen und sich auf dem 17. Platz des Medaillenspiegels einreihen.
Die Schützlinge des Trainers Helmut Heinfling, fünf Schwimmerinnen und ein Schwimmer, zeigten rechtzeitig zum Abschluss der Saison herausragende, so kaum zu erwartende Leistungen.
Chiara Schießler (Jahrgang 2014), die erst kürzlich den deutschen Mehrkampf über Freistil für sich entscheiden konnte, glänzte auch in Bayern über diese Disziplin. Über 400 Meter Freistil und 50 Meter Freistil war ihr der Sieg nicht zu nehmen. Aber auch über 200 Meter Lagen, eine Disziplin, die Vielseitigkeit verlangt, dominierte sie die Konkurrenz. Über 50 Meter Brust fügte sie noch die vierte Goldmedaille hinzu. Mit der Silbermedaille wurde sie über 100 Meter Freistil und 200 Meter Freistil geehrt. Die Bronzemedaille nahm sie über 100 Meter Brust in Empfang. Sowohl über 50 Meter Freistil (0:30,22 Min.) und 100 Meter Freistil (1:07,21 Min.) als auch über 50 Meter Brust (0:39,18) sicherte sie sich jeweils den schwäbischen Altersklassenrekord.
Die Freistilspezialistin Emilia Kothe (2011) überzeugte mit starken neuen persönlichen Bestzeiten und wurde dafür mit Silbermedaillen über 100 Meter Freistil (1:00,92 Min.) und 200 Meter Freistil (2:13,89 Min.) belohnt. Über 50 Meter Freistil und 400 Meter Freistil erkämpfte sie sich jeweils den dritten Rang.
Mit einer erneuten Leistungssteigerung im Vergleich zu den vor zwei Wochen stattfindenden schwäbischen Meisterschaften errang Annalena Dietrich (Junio-rin/2006+2007) über ihre Paradestrecken 100 Meter Schmetterling (1:06,50 Min.) und 200 Meter Schmetterling (2:28,28 Min.) Bronzemedaillen.
Francisca Dietrich (2011) überraschte mit neuen persönlichen Bestzeiten über 50 Meter Freistil und 100 Meter Freistil. Sie konnte sich unter den Top-10 platzieren.
Neue persönliche Bestzeiten erreichten Nelly Söllner und Alexander Ungar. Für Nelly Söllner (2015) gab es einen sechsten Rang über 400 Meter Freistil, Alexander Ungar (2011) belegte über dieselbe Strecke Rang 14.


