Schwäbische Meisterschaft — Lange Strecke

Schwäbische Meisterschaft — Lange Strecke

Augs­burg Haun­stet­ten, 30.11.2025

Mit einer bären­star­ken Trup­pe sowohl zah­len- als auch leis­tungs­mä­ßig konn­ten die Trai­ner Hel­mut Heinf­ling, Tho­mas Gabels­ber­ger und Emi­lie Dob­rindt vom TSV Schwab­mün­chen zu den dies­jäh­ri­gen schwä­bi­schen Meis­ter­schaf­ten über die lan­gen Stre­cken in Haun­stet­ten antre­ten. 

Der vier­te Platz im Medail­len­spie­gel unter 19 Mann­schaf­ten mit 7 Gold‑, 4 Sil­ber- und 3 Bron­ze­me­dail­len kann durch­aus als gro­ßer Erfolg ver­bucht wer­den. Nimmt man den Medail­len­spie­gel der Jahr­gangs­wer­tun­gen (bis Jahr­gang 2008), ste­hen Schwab­mün­chens Sport­ler und Sport­le­rin­nen sogar auf Platz zwei, was die star­ke Jugend­ar­beit die­ses Ver­eins unter­mau­ert. Lan­ge Stre­cken bedeu­ten für die Damen 400 Meter Lagen und 800 Meter Frei­stil, für die Her­ren 400 Meter Lagen und 1.500 Meter Frei­stil.

Her­aus­ra­gen­de Leis­tung zeig­te wie­der ein­mal die jun­ge Chia­ra Schieß­ler (Jahr­gang 2014), die sowohl 800 Meter Frei­stil als auch 400 Meter Lagen mit deut­li­chem Vor­sprung vor der Kon­kur­renz und einem neu­en schwä­bi­schen Alters­klas­sen­re­kord über 400 Meter Lagen in 5:34,64 Minu­ten für sich ent­schei­den konn­te. Bemer­kens­wert ist, dass sich die Elf­jäh­ri­ge unter all den deut­lich älte­ren Schwim­me­rin­nen in der offe­nen Wer­tung schon als siebt­schnells­te Schwim­me­rin Schwa­bens über 400 Meter Lagen und zehnt­schnells­te über 800 Meter Frei­stil ein­rei­hen konn­te.

Im Junio­ren­be­reich (Jg. 2006 und 2007) räum­te Anna­le­na Diet­rich bei­de Gold­me­dail­len ab. Sie ver­bes­ser­te jedes Mal ihre per­sön­li­che Best­zeit. Der über­ra­schends­te Titel ging wohl an Paul Dieß­ner ( 2011) über 1.500 Meter Frei­stil, der regel­recht über sich hin­aus­wuchs. Han­nah Söll­ner (2008) füg­te dem Medail­len­spie­gel die sechs­te Gol­de­ne über 400 Meter Lagen hin­zu. Sehr erfreu­lich war auch Gold über 800 Meter Frei­stil und Sil­ber über 400 Meter Lagen für die Jüngs­te Nel­ly Söll­ner (2015).

Emi­lia Kothe (2011) muss­te sich dies­mal sehr star­ker Kon­kur­renz geschla­gen geben. Sil­ber über 800 Meter Frei­stil und Bron­ze über 400 Meter Lagen sowie ein groß­ar­ti­ger vier­ter Platz in der offe­nen Wer­tung über 800 Meter Frei­stil und ein sechs­ter Platz über 400 Meter Lagen stimm­ten die Sport­le­rin schließ­lich zufrie­den.

Pau­li­ne Wan­ner (2010) belohn­te sich mit einem zwei­ten Rang über 400 Meter Lagen und einem drit­ten Rang über 800 Meter Frei­stil. Eine wei­te­re Sil­ber­me­dail­le über 1.500 Meter sicher­te sich Leo­nard Geer­mann (2010). Lena Dieß­ner (2013) durf­te sich auf dem begehr­ten Trepp­chen mit der Bron­ze­me­dail­le über 800 Meter Frei­stil ehren las­sen.

Wei­te­re Rän­ge im Mit­tel­feld beleg­ten Fran­cis­ca Diet­rich, Lui­sa Kothe, Sabri­na Lut­zen­ber­ger, Lena Sin­gler, Han­nah Mewes, Nora Neme­th, Alex­an­der Ungar, Fer­di­nand Geer­mann und Kon­stan­tin Hen­kel.