Bamberg 13.12.2025
Deutscher Mannschaftswettbewerb Schwimmen (DMS) – Landesliga
Nach dem etwas überraschenden Aufstieg in die Landesliga des Deutschen Mannschaftswettbewerbs Schwimmen (DMS) in der vergangenen Saison schafften die Damen des TSV Schwabmünchen nun die Sensation – in Bamberg gelang der sofortige weitere Aufstieg in die Bayernliga.
16 Damenmannschaften stellten sich in Bamberg der Konkurrenz. Alle achtzehn gängigen Disziplinen im Schwimmen werden zweimal absolviert, die einzelnen Sportlerinnen dürfen dabei höchstens fünfmal an den Start gehen. Die Schwimmdamen des TSV Schwabmünchen traten dabei in der gleichen Besetzung wie noch im Vorjahr an und konnten sich tatsächlich um 1.315 Punkte auf insgesamt 14.861 Punkte steigern. Sehr schnell wurde im Laufe des über acht Stunden andauernden Wettkampfs klar, dass nicht um den Verbleib in der Landesliga gekämpft wird, sondern der Aufstieg in die Bayernliga zum Greifen nah war. Der dritte Platz stellt die Belohnung eines enormen Trainingsaufwands dar, der im Schwimmsport betrieben werden muss, um auf diesem Niveau mithalten zu können.
Die mannschaftliche Geschlossenheit war der Schlüssel zum Erfolg. Herausragende Leistungen zeigte Emilia Kothe über die Freistilstrecken sowie über 200 Meter Schmetterling. Die stark verbesserten Zeiten über die beiden 200 Meter Strecken trugen auch dazu bei, dass sie mit 2.834 Punkten einen entscheidenden Anteil am sensationellen Erfolg hatte. Annalena Dietrich siegte über die Schmetterlingstrecken und deckte die anspruchsvollen 400 Meter Lagen sehr erfolgreich mit starker Punktausbeute ab. Francisca Dietrich entwickelt sich zu einer Spezialistin über die Bruststrecken, aber auch die Freistilstrecken liegen ihr. Xenia Trauter zeigte zuverlässig ihr Können über die Rückenstrecken und musste zusätzlich 800 Meter Freistil und 100 Meter Lagen abdecken. Hannah Söllner übernahm zuverlässig ebenfalls die Rückenstrecken und zwei Lagendisziplinen. Die erst elfjährige Chiara Schießler zeigte unglaublichen Willen über die Bruststrecken sowie die anstrengenden 200 Meter und 400 Meter Lagen und ist mit den erbrachten Zeiten nur noch einen Wimpernschlag von den erfahreneren Schwimmerinnen entfernt. Auf je zwei Einsätze kamen noch Zoe Gaschler über 50 Meter und 100 Meter Schmetterling sowie die zwölfjährige Lena Dießner über 400 Meter und die äußerst anstrengenden 1.500 Meter Freistil.
Die SSG Coburg ließ am Gesamtsieg keinen Zweifel aufkommen, aber der Kampf um die Ränge danach erwies sich als nervenaufreibend spannend. SV Wacker Burghausen rettete den zweiten Rang gerade noch mit 41 Punkten, den 1. FC Nürnberg Schwimmen konnten Schwabmünchens Damen mit 65 Punkten Vorsprung auf Rang vier verweisen.

